Waren Sie in den vergangenen 6 Monaten (oder länger)
oftmals übermäßig ängstlich und besorgt über viele verschiedene Dinge des
täglichen Lebens wie z.B. Ihre finanzielle Situation, Ihre Arbeit, Familie
oder Ihre Freunde?
Beschäftigten Sie diese Sorgen die meiste Zeit?
Fühlten Sie sich unruhig, aufgeregt und ständig “auf
dem Sprung”?
Fühlten Sie sich angespannt?
Fühlten Sie sich müde, matt oder leicht erschöpfbar?
Hatten Sie Probleme, sich zu konzentrieren oder fühlten
Sie sich ganz leer im Kopf?
Fühlten Sie sich oftmals reizbar?
Hatten Sie Schwierigkeiten zu schlafen (Ein- oder
Durchschlafschwierigkeiten, frühmorgendliches Erwachen oder übermäßiges
Schlafen)?
Die oben genannten Symptome sind typische Symptome einer
generalisierten Angststörung. Sorgen, Angst und Anspannung können auch bei
zahlreichen anderen psychischen Erkrankungen auftreten. Sie gehören aber auch
zum normalen Erleben und sind nur manchmal Symptome einer psychischen
Erkrankung. In einem Gespräch mit einem Psychotherapeuten oder Arzt kann geklärt
werden, ob eine behandlungsbedürftige Erkrankung vorliegt.
Generalisierte Angststörung,
Sorgen, Angst und Anspannung können sehr wirksam mittels kognitiver
Verhaltenstherapie behandelt werden.
Generalisierte Angststörung
Die Angst ist generalisiert und
anhaltend. Sie ist nicht auf bestimmte Umgebungsbedingungen beschränkt, oder
auch nur besonders betont in solchen Situationen, sie ist vielmehr "frei
flottierend". Die wesentlichen Symptome sind variabel, Beschwerden wie ständige
Nervosität, Zittern, Muskelspannung, Schwitzen, Benommenheit, Herzklopfen,
Schwindelgefühle oder Oberbauchbeschwerden gehören zu diesem Bild. Häufig wird
die Befürchtung geäußert, der Patient selbst oder ein Angehöriger könnten
demnächst erkranken oder einen Unfall haben.