Körperliche Erkrankungen sind häufig mit psychischen
Beschwerden verbunden. Verhaltenstherapie hilft dabei, körperliche
Erkrankungen besser zu bewältigen, die Lebensqualität zu verbessern und
psychische Beschwerden abzubauen.
Menschen mit Erkrankungen des
Herz-Kreislauf-Systems, mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, mit
Krebs, mit Diabetes, mit Asthma, mit HIV/AIDS, mit Erkrankungen der Niere, mit
Hauterkrankungen, mit neurologischen Erkrankungen (Parkinson, Epilepsie,
Multiple Sklerose, Zustand nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma), mit
chronischen Schmerzen und mit anderen chronischen Erkrankungen können häufig
von einer Verhaltenstherapie profitieren, um psychosomatische Beschwerden
abzubauen.
Viele Menschen leiden unter körperlichen Beschwerden, für die trotz
sorgfältiger Abklärung durch verschiedene Ärzte keine eindeutige organische
Ursache gefunden werden kann. Folgende Liste zeigt häufige körperliche
Beschwerden.
Bauchschmerzen
Rückenschmerzen
Schmerzen in Armen, Beinen oder Gelenken (Knie, Hüften usw.)
Menstruationsschmerzen oder andere Probleme mit der
Menstruation
Schmerzen oder Probleme beim Geschlechtsverkehr
Kopfschmerzen
Schmerzen im Brustbereich
Schwindel
Ohnmachtsanfälle
Herzklopfen oder Herzrasen
Kurzatmigkeit
Verstopfung, nervöser Darm oder Durchfall
Übelkeit, Blähungen oder Verdauungsbeschwerden
Häufig handelt es sich bei körperlichen Beschwerden ohne eindeutige
organische Ursache um somatoforme Störungen.
Die Entstehung und Aufrechterhaltung von somatoformen Störungen lässt sich
gut mit verhaltenstherapeutischen Störungsmodellen erklären. Die kognitive
Verhaltenstherapie ist die am besten untersuchte und wirksamste Therapieform
zur Behandlung somatoformer Störungen.